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Case Study

Connect Com: KRITIS‑Risiken strukturiert bewerten

fortControl schafft für Connect Com die strukturierte Grundlage, Risiken im KRITIS-Umfeld zu bewerten.

Kunde
Branche
Sicherheitstechnik & kritische Infrastrukturen
Themen
RisikoanalyseKritische InfrastrukturenPerimeterschutz
Herausforderung

Schutz kritischer Infrastruktur

Der Bundesrat will kritische Infrastrukturen, die für Bevölkerung und Wirtschaft der Schweiz essenziell sind, besser gegen Ausfälle und Angriffe schützen. Im Krieg Russlands gegen die Ukraine erfolgen gezielte Angriffe auf Energie- und Kommunikationssysteme. Der Schutz und die Resilienz kritischer Infrastrukturen sind damit auch in der Schweiz von zentraler Bedeutung. Für Betreiber kritischer Infrastrukturen stellt sich die Frage, wo die grössten Risiken und Schwachstellen liegen, und wie sich diese gezielt absichern lassen.

Lösung

Gezielte Schutzmassnahmen

Mit fortControl erhalten Betreiber kritischer Infrastrukturen eine strukturierte Übersicht über Schutzobjekte, Bedrohungen, Schwachstellen und Risiken. So lassen sich Sicherheitslücken transparent bewerten und gezielte Schutzmassnahmen ableiten. Gerade im physischen Perimeterschutz sind die Risiken in den letzten Jahren wieder gestiegen, werden aber oft noch unterschätzt. Mit SENTINEL™ können mittlere bis grosse Perimeter mittels glasfaserbasierter Sensorik in Echtzeit überwacht und verdächtige Aktivitäten punktgenau mittels GPS-Koordinaten frühzeitig erkannt werden.

Nutzen auf einen Blick

  • Strukturierte Risikotransparenz

    Klare Übersicht über Schutzobjekte, Bedrohungen und Schwachstellen als Grundlage für fundierte Entscheidungen.

  • Gezielte Priorisierung von Massnahmen

    Schutzmassnahmen werden risikobasiert bewertet und dort umgesetzt, wo sie den grössten Mehrwert schaffen.

  • Praxisnahe Umsetzung im Perimeterschutz

    Lösungen wie SENTINEL™ können dort eingesetzt werden, wo konkrete Risiken im physischen Schutz identifiziert wurden.

«Ein Zaun ohne Echtzeit-Einbrucherkennung ist für Eindringlinge nur eine weitere Unannehmlichkeit. Entscheidend sind die richtigen Massnahmen an den richtigen Stellen – auf Basis einer klaren Risikobeurteilung, wie sie fortControl ermöglicht.»

Portrait von Andreas Haupt Andreas Haupt Bereichsleiter Aktive Systeme, Connect Com
Interview

Ein Zaun allein ist kein Schutz: Wie moderner Perimeterschutz heute funktioniert

Gezielte Angriffe auf Energie- und Kommunikationssysteme zeigen, wie verwundbar kritische Infrastrukturen sind. Andreas Haupt, Bereichsleiter Aktive Systeme bei Connect Com, erklärt, warum Perimeterschutz heute mehr ist als ein Zaun, und welche Technologien den Unterschied machen.

Herr Haupt, warum gewinnt der physische Perimeterschutz bei kritischen Infrastrukturen aktuell wieder an Bedeutung?

Die Bedrohungslage hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Angriffe auf kritische Infrastrukturen – wie wir sie etwa im Ukraine-Krieg beobachten – zeigen, wie zentral der Schutz von Energie-, Kommunikations- oder Datensystemen ist. Betreiber kritischer Infrastrukturen erkennen zunehmend, dass ein Zaun allein keinen ausreichenden Schutz bietet. Entscheidend ist die frühzeitige Erkennung von Aktivitäten im Perimeter.

Welche Rolle spielt fortControl in diesem Kontext?

fortControl unterstützt Betreiber kritischer Infrastrukturen dabei, Risiken strukturiert zu analysieren. Die Plattform ermöglicht eine systematische Bewertung von Schutzobjekten, Bedrohungen, Schwachstellen und Risiken. Auf dieser Grundlage können gezielte Schutzmassnahmen abgeleitet werden. Dadurch entsteht ein klarer Überblick über Sicherheitslücken und Prioritäten – und damit auch darüber, ob und wo es im Perimeterschutz zusätzliche Massnahmen braucht.

Was unterscheidet SENTINEL™ von klassischen Perimeterschutzlösungen?

SENTINEL™ nutzt glasfaserbasierte Sensorik, um grosse Perimeter in Echtzeit zu überwachen. Das System erkennt Aktivitäten entlang eines Zauns praktisch unsichtbar und liefert präzise GPS-Koordinaten. Dadurch können Sicherheitskräfte sofort reagieren oder automatisierte Massnahmen ausgelöst werden.

Welche Vorteile ergeben sich für Betreiber kritischer Infrastrukturen im Alltag?

Ein wesentlicher Vorteil ist die Effizienzsteigerung. Regelmässige Patrouillengänge entlang grosser Anlagen werden weitgehend überflüssig. Gleichzeitig steigt die Sicherheit, weil potenzielle Eindringlinge früh erkannt und lokalisiert werden können. Das reduziert sowohl Kosten als auch Reaktionszeiten.

Besonders interessant ist die Integration von Drohnen. Wie funktioniert diese Zusammenarbeit?

Wenn SENTINEL™ eine Aktivität erkennt, werden automatisch präzise GPS-Koordinaten generiert. Diese können direkt an ein Drohnensystem übergeben werden. Die Drohne fliegt dann autonom zum Ereignisort und liefert zusätzliche visuelle Informationen. Gerade bei sehr grossen Perimetern ist das ein enormer Vorteil.

Ihr persönliches Fazit: Was unterschätzen viele Betreiber beim Thema Perimeterschutz?

Viele Organisationen unterschätzen, dass ein physischer Zaun ohne intelligente Detektion kaum abschreckend wirkt, wenn die kriminelle Energie vorhanden ist. Wie ich oft sage: Ein Zaun ohne Echtzeit-Einbrucherkennung ist für Eindringlinge nur eine weitere Unannehmlichkeit. Erst die Kombination aus Sensorik, Analyse und schneller Reaktion schafft wirkliche Sicherheit.

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Alle Case Studies Publiziert: 13. April 2026

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